Witze

Teri Ash hat über die AATG Diskussionsliste eine Menge Witze zum besten gegeben. Ich fasse sie hier zusammen und füge noch Beiträge anderer sowie ein paar eigene hinzu.

Kinderwitze, vom 7.9.96 bis zum ...
"Sie sitzen ja verkehrt herum im Sattel", sagt der Reitlehrer. "Was heißt hier: Verkehrt herum, Sie wissen ja gar nicht, wohin ich reiten will."
Irgendwie erinnert mich dieser Witz an einige Schüler.

Bei einem Zoobesuch sagt die Mutter besorgt zu ihrer kleinen Tochter: "Mausi, geh sofort von dem Löwen weg!" Meint die Kleine treuherzig: "Wieso, Mutti, ich tue ihm doch gar nichts."

Sagt ein Kumpel zum anderen: "Preiserhöhungen beim Benzin stoeren mich nicht, ich tanke immer nur fuer zehn Mark!"

"Was strickst du denn da?" "Einen Pullover." "Aber warum so schnell?" "Ich möchte fertig werden, bevor die Wolle zu Ende ist."

"Papi, wo liegt Albanien?"
"Da musst du die Oma fragen, die räumt hier doch immer alles auf!"

Familie Hering schwimmt im Meer. Da begegnet ihnen ein U-Boot. Klein Hering versteckt sich ängstlich hinter seiner Mutter. Doch die beruhigt ihn: "Das sind nur Menschen in Dosen."

Eine Dame sitzt im Café. Da geht die Tür auf, ein Pudel tritt herein, bestellt ein Schokoladeneis und geht wieder. Sagt die verblüffte Dame zum Kellner:
"Außerordentlich, nicht wahr?"
"Ganz außerordentlich, Madame", sagt der Kellner, "sonst kauft er immer Vanilleeis."

Ein Gewitter zieht auf. Herr Schulz hastet mit dem Gartenschlauch durch seinen Garten. Verwundert fragt ihn sein Nachbar:
"Warum spritzen Sie denn noch? Es wird gleich regnen."
"Eben! Ich muss unbedingt noch vorher fertig werden."

Wetterspruch
Was der August nicht kocht, läßt der September ungebraten.

Ein Mann vom Land kommt mit dem Zug zum ersten Mal in die Großtadt. Als er aus dem Zug steigt, sieht und hört er einen Mann mit einem umgehöngten Blechkasten auf dem Bahnsteig auf und abgehen und rufen:
Heiße Wiener, heiße Wiener, heiße Wiener.
Er geht auf ihn zu, schüttelt ihm die Hand uns sagt: Freut mich, ich heiße Müller. (von Helga Hilson)

Fritzchen weint den ganzen Tag, weil sein Goldhamster gestorben ist. Der Vater stellt verwundert fest:
"Als Oma starb, hast du doch nicht geweint."
Darauf Fritzchen:
"Die hab ich auch nicht von meinem Taschengeld gekauft."

Frau Müller geht mit ihrem Mann zum Psychiater und erklärt ihm:
"Herr Doktor, mein Mann bildet sich ein, daß er eine Parkuhr ist."
Fragt der Arzt:
"Warum erzählt er mir das denn nicht selbst?"
Antwortet Frau Müller:
"Aber er kann doch nicht, er hat doch den ganzen Mund voller Groschen!"

Zwei Irre brechen aus den Anstalt aus. Sie kommen an ein Eisenbahngleis und beschließen, immer diesen Weg entlang zu gehen. Nach einiger Zeit bleibt der eine stehen und stöhnt:
"Ich kann nicht mehr! Die Treppen, die Treppen!"
Sagt der andere:
"Die Treppen gehen ja noch, aber das niedrige Geländer!"

"Herr Graf, brauchen Sie eine Taschenlampe?"
"Nicht nötig, Johann. Ich finde mich auch so in meiner Tasche zurecht."

Musikerwitze, 19. 9. von Christa Wolf
Teri hat so fleißig zur guten Laune beigetragen, daß sie mich angespornt hat einige Musikerwitze aufzuschreiben.
1. Welcher Musiker ist am klügsten?
- Der Pauker.
2. Lieber Musiker als arbeitslos.
3. Der Musiklehrer fragt nach dem ältesten Instrument.
"Die Zieharmonika," behauptet Paul, "die hat die meisten Falten."
4. Welche Musik lieben die Schotten?
- Den Rock.
5. Wer nicht mehr die erste Geige spielen darf, kann immerhin noch Trübsal blasen.
6. Lieber keine Stimme als total heiser.
7. Warum ist der Flügel so schwer?
- Damit er nicht wegfliegt. 8. "Schwester, die Instrumente bitte!"
- Schreit der Patient: "Sind Sie blöd? Ich liege hier im Sterben und Sie wollen musizieren...."
9. Sagt ein Xylophon zum anderen:
- "Bist du aber behaemmert!" 10. Warum sind die Musiker so fleißige Leute?
- Weil sie im Akkord arbeiten.

noch ein (greisenalter) Musikerwitz von Charles J. James
Deutsche Sprache, musi(kali)sche Sprache!
Ein Musikstudent will ein Zimmer mieten. Die Schlummermutter weist ihn ab: "Musikstudent?! Kommt gar nicht in Frage! Ich hatte schon einmal einen Musikstudenten. Der kam zuerst sehr Beethoevlich, dann wurde er bei meiner Tochter Mozaertlich, brachte ihr einen Strauß mit, nahm sie beim Händel und führte sie mit Liszt über den Bach in die Haydn. Da wurde er Reger und sagte: Frisch geWagnert ist halb gewonnen. Er konnte sich nicht Brahmsen. Ja - und jetzt haben wir einen kleinen Mendelssohn und wissen nicht wo-Hindemith."

Und jetzt wiederKinderwitze von Teri Ash
Ein Ostlübner* zu seinem Nachbarn:
"Jetzt habe ich endlich ein Zahlenschloß an meinem Stall. Alle Ziffern sind 5, aber ich verrate nicht, in welcher Reihenfolge."

*ein erfundenes Wort um Witze zu retten.

Fragt ein Ostlübner* seinen Freund:
"Weißt du, ob der Mond bewohnt ist?"
"Na klar, da oben brennt doch nachts immer Licht."

Die Oma sagt zum Fritz:
"Weil du heute so lieb warst, bekommst du das neue Markstück."
Meint Fritz:
"Das wäre nicht nötig gewesen, ein alter Zehnmarkschein hätte es auch getan."

Beim Essen will Peter dem Papa etwas sagen. Papa ermahnt ihn:
"Sei still, ich unterhalte mich mit den Großen und du redest nur, wenn du gefragt wirst."
Als die Familie fertig ist, darf Peter sprechen. Doch er winkt ab:
"Nun ist es zu spät, Papa, du hast inzwischen die Schnecke auf dem Salat aufgegessen."

Fritzchen steht auf der Brücke und weint. Ein Fußgänger kommt vorbei und fragt ihn:
"Warum weinst du denn?"
"Ach, da waren böse Kerle, die haben mein Schulbrot in den Fluß geworfen."
"War es mit Absicht?"
"Nein, mit Käse."

Das Schwesterchen fragt:
"Mutti, ist unser neues Baby vom Himmel gekommen?"
"Natürlich"
"Siehste, die dort oben wollten den Schreihals auch nicht haben!"

"Vater hat mir verhauen", schluchzt Ede aus Berlin.
"Mich", verbessert die Mutter.
"Was, dir auch?"

Klein Eva war unartig und wird von ihrem Vater in den Hühnerstall gesperrt. Weinend sagt sie:
"In den Hühnerstall kannst du mich ja sperren, aber Eier lege ich keine!"

"Mutti, kannst du mir fünfzig Pfennig geben für einen alten Mann?"
"Ja, gern, Heini, es freut mich, daß du einem alten Mann helfen willst. Wo ist er denn?"
"Er steht nebenan vor dem Kaufhaus und verkauft Himbeereis."

Die Tante kommt zu Besuch. Susi sagt freudestrahlend:
"Tante, ich habe dir ein Bonbon aufgehoben, möchtest du es haben?"
"Gern", sagt die Tante und lutscht genüßlich.
Da fragt Susi:
"Schmeckt dir das Bonbon auch?"
"Ja, sehr", antwortet die Tante.
"Dann verstehe ich nicht, warum Fiffi es vorhin ausgespukt hat."

"Geben Sie mir bitte ein Kilo Milch", sagt Hänschen zum Händler.
"Milch wird nicht gewogen, sondern gemessen", berichtigt der Mann hinter dem Ladentisch.
"Schön, dann geben Sie mir eben einen Meter Milch!"

Fritz geht am Ufer entlang und fällt in den See. Er schreit voll Angst: "Ich habe keinen Grund!"
Fragt Klaus vom Ufer aus:
"Warum schreist du dann, wenn du keinen Grund dazu hast?"

Als Übergang zu "ernsteren" Sachen, ein Witz über die Grammatik
von Magdalene Krish Verben sind die wichtigsten Elemente der Kommunikation, sagte der Professor. Verben kennzeichnen Sein und Geschehen und bilden den Kern der Aussage. Nicht so, erwiderte ein Student. Nicht Verben sondern Nomen, welche Personen und Dinge repräsentieren, seien die wichtigsten Elemente eines Satzes. Der Professor forderte ihn heraus, dieses zu beweisen. Sie einigten sich, daß jeder einen Satz an die Tafel schreibe, um seine These zu beweisen. Der Professor sollte einen Satz ohne Nomen und der Student einen Satz ohne Verb produzieren. Daraufhin schrieb der Professor "hoer auf" an die Tafel, was großes Gelächter in der Klasse hervorrief. Der Student stand langsam auf, ging dann resolut an die Tafel und schrieb "Blödsinn".

Frische Witze aus Bayern, 7.10.96
aus deutschen Zeitungen aus der Gegend: Kelheim, Bayern. (Teri Ash)
"Was beschweren sich die Leute bloß ständig, daß alles teurer wird? Schau mal hier: Hemd 40 Mark, Anzug 120 Mark, Rock 70 Mark - da kann man doch nicht meckern."
- "Doch, das ist eine Reinigung."

In der Zoohandlung: Ich möchte den Papagei umtauschen. Er erzählt laufend unanständige Witze.
- Das stört Sie, gnädige Frau?
- Nein, aber ich kenne sie jetzt alle.

"Ach, Paul, du solltest doch aufpassen, wann die Milch überkocht."
- "Hab' ich ja, es war genau 2 nach 12!"

"Plötzlich, mitten in der Wüste, werde ich von lauter Marokkanern eingekreist," erzählt Herr Schmid. "Vor mir Marokkaner, hinter mir Marokkaner, neben mir Marokkaner..."
- "Und, was haben Sie dann gemacht?"
- "Ich habe ihnen schließlich doch noch einen Teppich abgekauft."

"Was stellst du dir unter einer Hängebrücke vor?"
- "Wasser."

Emil gibt mit seinem Hund an. "Hasso ist so klug. Wenn man ihm 5 Mark gibt, holt er Zigaretten aus dem Automaten."
- "Das stimmt ja gar nicht. Vor einer Stunde habe ich ihm 10 Mark gegeben und er ist immer noch nicht zurück."
- "Das ist ja auch kein Wunder. Für 10 Mark geht er ins Kino."

"Warum kommst du schon wieder zu spät?"
- "Ich habe verschlafen."
- "Was, zu Hause schläfst du auch?"

In einem Londoner Pub bemerkt ein Gast ein halbmeterlanges Männchen in der Uniform eines Kolonialoffiziers neben der Theke. "Sagen Sie mal, träume ich?" fragt der Gast den Barmann. - "Nein, nein," entgegnet der und stellt den Kleinen auf den Tresen. "Bitte, Herr Oberst, erzählen Sie dem Herrn doch mal, wie Sie damals im Kongo zu dem Medizinmann "Du Sausack" gesagt haben."

"Wo waren Sie im Urlaub?"
- "Auf Teneriffa."
- "Wo liegt das?"
- "Keine Ahnung, wir sind hingeflogen."

1Wie viele Beine hat eine Kuh?
- 12 Beine. Zwei links, zwei rechts, zwei vorne, zwei hinten, und in jeder Ecke eines.

Helmut Kohl, Bill Clinton und John Major besuchen Boris Jelzin in Moskau. Das Flugzeug hat viel Verspätung. Sie befürchten, daß Jelzin sauer ist. Nach der Landung sagt Clinton als erster: Oh, Mr Jelzin, I'm so sorry. John Major sagt daraufhin: I'm sorry, too. Dann sagt Kohl: I'm sorry, three.

Helmut Kohl besucht John Major in London. Nach einem langen Arbeitstag gehen sie zusammen in ein Pub. Major bestellt ein Guinness, Kohl ein Lager. Als sie ihr Bier bekommen, stoßen sie an. Major sagt: To your health. Kohl erwidert: To your Dunkelth.

"Georg, wie schmeckt das Essen?" fragt die Frau. "Suchst du schon wieder Streit, Julia?"

Der Meister einer Autowerkstatt erklärt seinem Lehrling kurz vor der Gesellenprüfung: Das einzige. was du jetzt noch lernen mußt, ist ein entsetztes Kopfschütteln beim Öffnen der Motorhaube.

Ein Zahnarzt spielt Golf. Als der Ball langsam auf das Loch zurollt, murmelt er: Und jetzt bitte ganz weit aufmachen!

Der Tierstimmenimitator ruft am Ende der Vorstellung: Tausend Mark zahle ich demjenigen, der mir ein Tier nennt, das ich nicht nachahmen kann. - Da kommt eine Stimme aus dem Publikum: Na, dann machen Sie doch mal eine Ölsardine!

Was ist weiß und hüpft von Ast zu Ast? - Ein [hier ethnische Gruppe einsetzen] Arzt bei der Zeckenimpfung.

Wie begrüßen sich zwei Jäger? (Weidmannsheil) Wie begrüßen sich zwei Fischer? (Petri Heil) Wie begrüßen sich zwei Päpste? (Blöde Frage, es gibt nur einen Papst)


Kennt jemand Gedichte, die von Schülern "umgedichtet" wurden?
z.B.: "Prinz Eugen, der edle Ritter, dieses Schlachtenungewitter..."
oder
"Er stand aus seines Daches Zinnen
und schaute mit betrübten Sinnen
auf zehn belegte Brötchen hin.
"Dies' alles ist mir viel zu wenig",
so sprach er zu Ägyptens König.
"Gestehe, daß ich hungrig bin."
Christa Wolf

Vielen Dank an Teri und all die anderen!
Ich sammle hier gern noch mehr Sprüche. Beiträge sind willkommen.

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